Deutsch  |  English
Sie befinden sich hier: Startseite / Unternehmen / Unternehmensporträt / Geschichte
Kontakt
Stadtentwässerung Kaiserslautern
Blechhammerweg 50
67659 Kaiserslautern

Störungsmelder: 0631 / 37 23 0
E-Mail: info@ste-kl.de
 
Geschichte der Abwasserbehandlung Kaiserslautern

1885 -  Mischwasserkanalisation

  • wurde das Kanalprojekt „Mischwasserkanalisation“ umgesetzt. Die Stadt Kaiserslautern kaufte zur Gewährleistung der Wasserversorgung die Lauterquelle.

1888 - Zentrale Wasserversorgung

  • begann der Ausbau einer zentralen Wasserversorgung und die geordnete Ableitung der anfallenden Abwässer.
  • Die Hauptkanäle folgten zu diesem Zweck den natürlichen Wasserläufen. Die Regenwasseraufnahme wurde in der Dimensionierung berücksichtigt. Die Einwohnerzahl der Stadt lag zu diesem Zeitpunkt bei ca. 37.000.

1905 - Die erste Kläranlage Kaiserslauterns

  • entstand am Ortsausgang unterhalb der Neumühle
    die erste Kläranlage Kaiserslauterns.
  • Ein mäanderartig durchflossenes Absetzbecken mit einem Fassungsvermögen von 2.700 m³ hatte die Aufgabe, sämtliche absetzbaren Stoffe festzuhalten.

1945 - Projektierung

  • projektierte Kaiserslautern die erste leistungsfähige Kläranlage am heutigen Standort.

1949 - Mechanische Klärung

  • startete der Bau einer neuzeitlichen, mechanischen Klärung.

1957 - Biologische Klärung

  • folgte eine erste biologische Klärung.

1964 - Mechanisch-biologische Klärung

  • setzte die volle mechanisch-biologische Klärung ein.

1967 - Schlammentwässerung

  • kam eine moderne Schlammentwässerung zum Abwasserbehandlungkreis dazu.

1972 - Faulbehälter

  • rüstete die Kläranlage neue Faulbehälter mit größerem Volumen (2 x 4.000 m³) zur Schlammstabilisierung (Entseuchung) nach.

1975 - Drei Schönungsteiche

  • wurden drei Schönungsteiche mit einem Volumen von
    insgesamt 70.000 m³ unterhalb der Kläranlage
    zur weiteren Verbesserung der Ablaufqualität angelegt.

1976 - Abwasserbehandlung

  • rückte die Industrieüberwachung verstärkt in den Mittelpunkt der eigenen Abwasserbehandlung.

1978 - Überschussschlammeindickung

  • entstand in Kaiserslautern eine erste maschinelle Überschussschlammeindickung mittels Zentrifugen.
  • Durch diese Maßnahme verringerte sich die Menge
    an Überschussschlamm drastisch. Eine effektivere Nutzung der Faulräume wurde so gewährleistet.

1989 - Begann das Anfahren der dritten Reinigungsstufe

  • Mittels alkalischem Fällmittel sank der Phosphatgehalt
    auf die gesetzlich geforderte Norm von 1 mg Phosphat
    pro Liter Wasser. Die Anordnung von Kaskaden zur Nitrifikation und Denitrifikation gestalteten die
    „Biologische Klärung 2“ neu. Das optimale Nutzen des anfallenden Klärgases ermöglichte ein modernes Blockheizkraftwerk. Die so erzeugte elektrische Energie und Abwärme wurden zum Bewirtschaften der Gebäude und Faulbehälter genutzt.

1992 - Blockheizkraftwerk

  • errichtete die Stadt ein weiteres Blockheizkraftwerk.

1993 bis 1996 - Biologische Klärung 3

  • startete der Ausbau der „Biologischen Klärung 3“.
    Die Stickstoffelimination wurde hier zum Mittelpunkt.
    Parallel begann der Bau eines neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäudes, in dem die Stadtentwässerung
    mit all ihren Funktionsbereichen ein neues zu Hause
    fand.

September 1996 - Einweihung

  • Feierliche Einweihung und offizielle Inbetriebnahme
    der mit drei Reinigungsstufen ausgestatteten Kläranlage.

1998 bis 1999 - Neue Wartungsmöglichkeiten

  • rückte die Sanierung der mechanischen Reinigungsstufe in den Fokus der Abwasserbehandlung Kaiserslauterns. Der Bau eines begehbaren Rohr- und Installationskanals verbesserte die Wartungsmöglichkeiten der gesamten Kläranlage. Des Weiteren begann die Installation eines Prozessleitsystems zur zentralen Steuerung der Kläranlage und deren Außenstationen.

2000 - Neuer Sandfang

  • folgte die Inbetriebnahme eines neuen Sandfangs und
    der umgebauten Vorklärung.

2002 - Neue Rechenhalle

  • wird die neuen Rechenhalle in Betrieb genommen.

Januar 2001 

  • Anschluss der Stadt Otterberg und der Ortsgemeinde Schopp (VG KL-Süd)

Juli 2001 

  • Anschluss der Ortsgemeinde Otterbach (VG Otterbach)

Juli 2003 

  • Anschluss der Ortsgemeinde Krickenbach (VG KL-Süd)

Oktober 2004 

  • Anschluss der Ortsgemeinden Sambach und Katzweiler
    (VG Otterbach)

März 2006 - Neue Schlammentwässerung

  • Die Inbetriebnahme der neuen Schlammentwässerung am Standort Kläranlage komplettiert die vorläufige Modernisierung.



Umgehungskanal Maxstraße, 1936

Volkszeitung 14.11.1959 
Volkszeitung 14.11.1959

 
Zeitungsartikel aus der Rheinpfalz vom
11. November 1975


Flyer 1996
100 Jahre Kläranlage Kaiserslautern - Flyer von 1996